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Erneuerbare Fernwärme: Sachsen fördert den Umstieg auf klimafreundliche Wärmeerzeugung

Die Wärmewende braucht große Investitionen in erneuerbare Erzeugungsanlagen. Mit einem neuen Förderaufruf unterstützt Sachsen Projekte zur Dekarbonisierung der Fernwärmeerzeugung und beschleunigt den Ausbau klimafreundlicher Fernwärme- und Fernkältenetze in den Strukturwandelregionen.

Gefördert werden Investitionen in erneuerbare Wärmeerzeugungs- und Speichertechnologien in bestehenden, zu erweiternden und neu zu errichtenden Fernwärme- und Fernkältenetzen. Dazu zählen unter anderem Großwärmepumpen, solarthermische Großanlagen, Wärme- und Kältespeicher, saisonale Speicher, Biomasse-Heizwerke, Elektroheizkessel sowie die Nutzung industrieller Abwärme. Auch die dafür notwendige Leittechnik und Energieinfrastruktur sind förderfähig.

Ziel ist es, fossile Energieträger in der Fernwärmeversorgung zu ersetzen und mehr erneuerbare Wärme sowie Abwärme in die Netze zu integrieren. Zusätzlich können in Kombination mit dem Wärmeprojekt auch Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien – etwa Photovoltaik oder Windenergie – für den Betrieb der Wärmeerzeuger gefördert werden.

Gefördert werden Projekte in den Strukturwandelregionen des Mitteldeutschen Reviers, des Lausitzer Reviers sowie in Chemnitz.

👉 Bis zu 80 % Förderung
👉 Maximal 12 Mio. Euro pro Vorhaben (bis 15 Mio. Euro bei Kombination von Wärme- und Stromerzeugung)
👉 Mindestprojektvolumen: 1 Mio. Euro
📅 Antragsfrist: 7. November 2025

Weitere Informationen und Antragstellung über die Sächsische Aufbaubank (SAB):
📞 0351 4910-4910
📧 energie@sab.sachsen.de
🌐 www.sab.sachsen.de

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