Erste Förderbescheide für kommunale Wärmeversorgung in Sachsen
Für fünf konkrete Vorhaben zur kommunalen Wärmeversorgung sind bereits Fördermittel bewilligt.
Insgesamt fließen mehr als 47 Millionen Euro in diese Projekte.
Gefördert werden unter anderem:
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Weißwasser: mehr als 12,8 Mio. Euro für eine 10-Megawatt-Luftwärmepumpe mit Pufferspeicher sowie Photovoltaik und Batteriespeicher.
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Hoyerswerda: mehr als 16,4 Mio. Euro für eine Energiezentrale mit Solarthermie und Wärmepumpen.
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Niesky: mehr als 6,4 Mio. Euro für eine Biomasse-Heizzentrale.
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Radeberg: mehr als 9,7 Mio. Euro für die schrittweise Umstellung der Wärmeerzeugung auf regenerative Energieträger mit Wärmepumpen, Wärmespeicher und Photovoltaik.
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Olbersdorf: mehr als 1,6 Mio. Euro für eine Kombination aus Wärmepumpen, Biomasse, Photovoltaik und Speichern.
Damit werden Investitionen unterstützt, die fossile Energieträger ersetzen und die Wärmeversorgung vor Ort unabhängiger gestalten sollen. Zugleich entstehen Aufträge für regionale Unternehmen und Möglichkeiten für kommunale Versorger, ihre Wärmeerzeugung weiterzuentwickeln.
Welche Rolle spielt die Förderung?
Die Vorhaben werden im Rahmen des Just Transition Fund (JTF) und mit sächsischen Landesmitteln unterstützt. Der JTF begleitet Regionen beim Übergang weg von fossilen Energien und unterstützt dabei unter anderem Investitionen in neue Energie- und Wärmeinfrastrukturen.
Die Projekte liegen in den sächsischen Strukturwandelregionen. Damit wird sichtbar, wie EU-Mittel gemeinsam mit Landesmitteln in konkrete Anlagen und Infrastruktur vor Ort fließen.
Für Kommunen ist die Wärmeplanung die Grundlage für weitere Entscheidungen. Sie zeigt unter anderem, wo Wärmenetze, Großwärmepumpen, Abwärme oder Speicher sinnvoll eingesetzt werden können.
Informationen zu den Fördermöglichkeiten und zur kommunalen Wärmeplanung finden sich in den entsprechenden Förderaufrufen und bei der Sächsischen Energieagentur: Servicestelle Kommunale Wärmeplanung | SAENA