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Öffentliche Gebäude mit komplexer innerer Struktur stellen noch immer große Hindernisse für die Fortbewegung und Orientierung von Menschen mit körperlichen Einschränkungen dar. Insbesondere ältere Personen und Rollstuhlfahrende sind auf Unterstützungen, wie Fahrstühle, Rolltreppen und Rampen, angewiesen, die unter Umständen schwer aufzufinden sind. Aktuelle Entwicklungen adressieren bereits diese Probleme in Außenraumbereichen, indem zur Fußgängernavigation Routen über abgesenkte Bordsteinkanten, ebene Flächen, Rampen und weitere Erleichterungen vorgeschlagen werden. Die dafür notwendigen Daten wurden unter anderem über aufwändiges Kartographieren der Umgebung, meist über Crowd-Sourcing Ansätze (OpenStreetMap), realisiert. Im Inneren von Gebäuden werden solche Verfahren aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von Gebäudeplänen noch nicht angewendet, wodurch meist eine nur sehr oberflächliche Angabe der Eignung des Gebäudes für Personen mit körperlicher Beeinträchtigung gegeben werden kann. Des Weiteren besteht für die Indoor-Navigation die Notwendigkeit eines Positionierungssystems, das im Inneren von Gebäuden den anspruchsvollen Kompromiss aus Zuverlässigkeit, Genauigkeit und notwendiger Installationskosten erfüllt.
An diesen Problemstellungen möchte die geplante Nachwuchsforschergruppe anknüpfen, um Lösungen zu erarbeiten, die eine Indoor-Navigation für körperlich-beeinträchtigte Personen ermöglichen. Darüber hinaus wird innerhalb des Projektes zudem an Routingalgorithmen für den Indoor-Bereich geforscht, da bestehende Routingverfahren aus dem Oudoorbereich nicht direkt innerhalb von Gebäuden genutzt werden können.
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