Dresden ESF

Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

Steckbrief:

Name des Vorhabens:
NALEWA - Nachweis und Aufnahme von Nanoplastik über Lebensmittel und Trinkwasser
Zeitraum:
29.08.2025 – 31.10.2028
Förderfähige Gesamtkosten:
1.580.571 €
EU-Betrag:
948.343 €
Ort:
Dresden
Interventions­kategorie:
150 - Unterstützung der tertiären Bildung (mit Ausnahme von Infrastrukturanlagen)
Förderrichtlinie:
02729 - Ausschöpfung der Bildungspotenziale im Hochschulbereich
Fördergegenstand:
9615 - Nachwuchsforschungsgruppen
Spezifisches Ziel:
ESO4.6 - Förderung des gleichberechtigten Zugangs zu hochwertiger und inklusiver allgemeiner und beruflicher Bildung einschließlich des entsprechenden Abschlusses, insbesondere für benachteiligte Gruppen, von der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung über die allgemeine Bildung und die berufliche Aus- und Weiterbildung bis hin zur höheren Bildung und Erwachsenenbildung, sowie Erleichterung der Lernmobilität für alle und der Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen;
Zweck und Errungenschaft:
Ziel des Vorhabens „Nachweis und Aufnahme von Nanoplastik über Lebensmittel und Trinkwasser“ (NALEWA) sind eine Bewertung des Eintragsrisikos von Nanoplastik in pflanzliche Lebens- und Futtermittel sowie Trinkwasser in Sachsen, eine erste Istzustands-Analyse und die Ableitung von Vermeidungs- und Schutzmaßnahmen. Zur Überprüfung der Anreicherungsschritte und Analytik von Pflanzen-, Wasser- und Boden-proben werden fluoreszierende und nicht-fluoreszierende Nanoplastik-Standards mittels Präzipitation hergestellt und charakterisiert. Diese Standards werden auch für die qualitative und quantitative Analyse der Aufnahme und Anreicherung in Pflanzen eingesetzt. Für die Analyse der Nanoplastikaufnahme in Wurzeln und der Anreicherung in Früchten und Körnern werden mikroskopische und gaschromatographische Techniken verwendet. Die Rolle der Zellwand bei der subzellulären Aufnahme von Nanoplastik in Pflanzenzellen wird untersucht. Ein Schwerpunkt wird auf die Übertragung von Umweltbedingungen auf kontrollierte Labor-bedingungen gelegt, um die Wissensübertragung aus dem Labor in die Natur zu verbessern. Für die Ermittlung von Nano- und Mikroplastikgehalten im Trinkwasser und der Entfernungsleistung bei der Trinkwasseraufbereitung werden großvolumige Wasserproben aus Wasserwerken in Sachsen entnommen, mittels Durchflusszentrifuge oder Filtration angereichert und mittels TED-GC/MS und Durchflusszytometrie analysiert.
Fonds:
ESF

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