Zittau ESF

Hochschule Zittau Görlitz

Steckbrief:

Name des Vorhabens:
Toolbox Biomedizin: Entwicklung einer Toolbox zur Selektion, Biosynthese und Modifizierung definierter Proteinkonjugate als spezifische Bindungspartner in Diagnostik und Therapie von Krebs und chronischer Entzündung
Zeitraum:
29.09.2025 – 31.10.2028
Förderfähige Gesamtkosten:
1.097.379 €
EU-Betrag:
658.427 €
Ort:
Zittau
Interventions­kategorie:
150 - Unterstützung der tertiären Bildung (mit Ausnahme von Infrastrukturanlagen)
Förderrichtlinie:
02729 - Ausschöpfung der Bildungspotenziale im Hochschulbereich
Fördergegenstand:
9615 - Nachwuchsforschungsgruppen
Spezifisches Ziel:
ESO4.6 - Förderung des gleichberechtigten Zugangs zu hochwertiger und inklusiver allgemeiner und beruflicher Bildung einschließlich des entsprechenden Abschlusses, insbesondere für benachteiligte Gruppen, von der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung über die allgemeine Bildung und die berufliche Aus- und Weiterbildung bis hin zur höheren Bildung und Erwachsenenbildung, sowie Erleichterung der Lernmobilität für alle und der Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen;
Zweck und Errungenschaft:
Das Vorhaben an der Hochschule Zittau/Görlitz entwickelt eine anwendungsnahe Toolbox für personalisierte Medizin bei Krebs und chronischen Entzündungen. Kern sind die Selektion hochaffiner Bindungspartner (Antikörper) per Phage-Display, ihre Produktion und die kontrollierte, bioorthogonale Konjugation mit Markierungen und Wirkstoffen für Diagnostik und Therapie. So entstehen definierte Proteinkonjugate und perspektivisch bildgebende Verfahren (z. B. ImmunoPET). Begleitend werden zelluläre Assays und Durchflusszytometrie etabliert, für den gleichzeitigen Nachweis immuntherapeutischer Zielstrukturen (PD-L1/CTLA-4) und zur Charakterisierung anti-entzündlicher Monozyten-Phänotypen. Das Projekt bündelt die Expertise aus Biochemie, Immunologie, Mikrobiologie und Organischer Chemie, verankert die Methoden in der Lehre und qualifiziert Nachwuchsforschende. Es stärkt die Vernetzung mit regionalen Akteuren (EUROIMMUN, Sysmex Partec, sowie das „Radiopharmaceutical Valley“ mit ABX, ROTOP, CUP) durch Kolloquien und Kooperationen. Zudem werden Frauen in MINT über das digitale Format „Mach MINT!“ gezielt gefördert. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Umsetzung der sächsischen Innovationsstrategie im Zukunftsfeld Gesundheit.
Fonds:
ESF

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