Zwickau EFRE

Westsächsische Hochschule Zwickau

Steckbrief:

Name des Vorhabens:
H2in1-PowerUnit zur Speicherung und Rückverstromung von Wasserstoff
Zeitraum:
01.11.2025 – 31.12.2027
Förderfähige Gesamtkosten:
1.332.835 €
EU-Betrag:
799.701 €
Ort:
Zwickau
Interventions­kategorie:
012 - Forschungs- und Innovationstätigkeiten, darunter auch Vernetzung, in öffentlichen Forschungszentren, Hochschuleinrichtungen und Kompetenzzentren (industrielle Forschung, experimentelle Entwicklung, Durchführbarkeitsstudien)
Förderrichtlinie:
02415 - EFRE/JTF RL Forschung InfraProNet 2021-2027 – Teil EFRE
Fördergegenstand:
2229 - Forschungsprojekte, anwendungsnahe
Spezifisches Ziel:
RSO1.1 - Entwicklung und Ausbau der Forschungs- und Innovationskapazitäten und der Einführung fortschrittlicher Technologien
Zweck und Errungenschaft:
Ziel des Vorhabens ist die Erforschung einer Wasserstoff-Hubkolbenmaschine (H2in1-PowerUnit) als zentrales Aggregat eines H2-Blockheizkraftwerkes. Die Innovation besteht darin, diese Hubkolbenmaschine für zwei Betriebsmodi auszulegen und zu nutzen: (1) H2-Hubkolben-VERDICHTER, der von einer E-Maschine angetrieben wird und mittels regenerativer Energie (Photovoltaik/Windkraft -> Elektrolyseur) erzeugten Wasserstoff komprimiert und in einen Wasserstoff-Hochdrucktank fördert (2) H2-Hubkolben-MOTOR, der eine E-Maschine im generatorischen Betrieb antreibt und somit den zuvor mittels regenerativer Energie erzeugten Wasserstoff rückverstromt Die Besonderheit des H2in1-Konzeptes besteht darin, dass mit nur EINER Hubkolbenmaschine zwei gegensätzliche Betriebsarten realisiert werden, die ohnehin nicht gleichzeitig auftreten (Überschuss ODER Mangel an regenerativem Strom). Dadurch können einerseits die Investitionskosten drastisch verringert werden (separater H2-Verdichter entfällt), andererseits die jährlichen Betriebsstunden (Auslastung), die das wichtigste Entscheidungskriterium für den wirtschaftlichen Einsatz eines BHKW darstellen, in etwa verdoppelt werden. Eine der wesentlichen Herausforderungen beim Betrieb einer Hubkolbenmaschine, die Minimierung des Schmiermitteleintrags in das Arbeitsmedium, ist für beide Betriebsarten relevant und daher ein eminentes Entwicklungsziel.
Fonds:
EFRE

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