Leipzig EFRE

Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V.

Steckbrief:

Name des Vorhabens:
PFAS.free
Zeitraum:
10.11.2025 – 31.12.2027
Förderfähige Gesamtkosten:
508.551 €
EU-Betrag:
254.275 €
Ort:
Leipzig
Interventions­kategorie:
012 - Forschungs- und Innovationstätigkeiten, darunter auch Vernetzung, in öffentlichen Forschungszentren, Hochschuleinrichtungen und Kompetenzzentren (industrielle Forschung, experimentelle Entwicklung, Durchführbarkeitsstudien)
Förderrichtlinie:
02415 - EFRE/JTF RL Forschung InfraProNet 2021-2027 – Teil EFRE
Fördergegenstand:
2229 - Forschungsprojekte, anwendungsnahe
Spezifisches Ziel:
RSO1.1 - Entwicklung und Ausbau der Forschungs- und Innovationskapazitäten und der Einführung fortschrittlicher Technologien
Zweck und Errungenschaft:
Seit Jahrzehnten nutzt die Industrie fluorbasierte Materialien für hydrophobe und oleophobe Oberflächen, etwa in schmutzabweisenden Textilien oder fettdichten Verpackungen. Wegen Umweltbedenken stehen diese PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) zunehmend in der Kritik. Die EU strebt ein Verbot an; bereits eingeschränkt wurden PFOS (2008), PFOA (2020) und PFHxS (2023). Da oleophobe Eigenschaften in vielen Produkten unverzichtbar sind, werden neben Fluorverbindungen auch physikalische Ansätze wie Mikro- und Nanostrukturierung erforscht – inspiriert vom Lotos-Effekt. Eine industrielle Umsetzung scheiterte bisher an fehlendem Grundlagenwissen. Ziel des Projekts ist daher, hierarchisch aufgebaute Mikro- und Nanostrukturen physikalisch auf einem Modellsubstrat zu erzeugen und mit einer fluorfreien chemischen Behandlung zu kombinieren. Ergänzt wird dieser multidisziplinäre Ansatz durch umfassende Analysen mittels multivariater Verfahren und Künstlicher Intelligenz, um die Einflüsse und Wechselwirkungen der Prozesse zu verstehen.
Fonds:
EFRE

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