Schön, nachhaltig, gemeinsam.

Kernprinzipien Neues Europäisches Bauhaus (NEB)

Die Initiative ‚Neues Europäisches Bauhaus‘ (NEB) bringt Bürger, Experten, Unternehmen und Institutionen zusammen, um ein nachhaltiges Leben in Europa und darüber hinaus neu zu gestalten.

Europäische Kommission

NEB Logo
Zwei Bilder nebeneinander. Links Außenaufnahme Kulturpalast Dresden und rechts eine Diskussionsrunde im Gebäude mit einigen Zuschauern.

NEB Festival 2026

Räume der Kreativität

Erleben Sie andere Blickwinkel, kreative Ideen und einen spannenden Austausch zwischen Baufachleuten, Künstlern und Ihnen als interessierte Öffentlichkeit.

Im Fokus der Veranstaltung steht die Kunst – und was diese unter dem Neuen Europäischen Bauhaus und dem Projekthaus Zukunft versteht. In einem Kooperationsprojekt entwerfen Meisterschüler der HfBK im Vorfeld Arbeiten, die in der Veranstaltung präsentiert und deren Umsetzungsmöglichkeiten von den Teilnehmern diskutiert werden sollen.

Auf diese etwas andere Art und Weise wird die bisherige Architekturplanung mit künstlerischen Arbeiten zusammengebracht, um neue, kreative Ansätze für die Verwirklichung des NEB-Gedankens bei der Umsetzung des Projekthaus Zukunft herauszufiltern. Die Gewährleistung bester Forschungsbedingungen kann so mit überraschenden Ideen für die Ausgestaltung des Gebäudes kombiniert werden.

Als Satellite-Event ist die Veranstaltung Teil des Festivals zum Neuen Europäischen Bauhaus in Brüssel. Organisator ist das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus gemeinsam mit dem ZfBK | ZENTRUM FÜR BAUKULTUR SACHSEN, einer gemeinnützigen Initiative zur Unterstützung von Baukultur im Freistaat. In vielfältigen Veranstaltungs- und Ausstellungsformaten bietet das ZfBK im Kulturpalast Dresden und an vielen weiteren Orten in Sachsen die Möglichkeit, sich über baukulturelle Themen zu informieren und auszutauschen.

Save the date

9. Juni 2026 · 18:30 Uhr
Zentrum für Baukultur (ZfBK) im Kulturpalast Dresden

Innenansicht einer Ausstellung im ZfBK

Alle zwei Jahre feiert und präsentiert die EU-Kommission den Fortschritt, den die Initiative in dieser Zeit gemacht hat. Die diesjährige Ausgabe findet vom 9. Juni bis 13. Juni 2026 in Brüssel statt. Wir beteiligen uns als sogenanntes „Satellite Event“ und können so das Projekthaus Zukunft auch auf europäischer Bühne vorstellen. Weitere Informationen zum Festival gibt es unter NEB-Festival 2026.

Beim Neuen Europäischen Bauhaus (NEB) handelt es sich um eine EU-Initiative für nachhaltiges Bauen, die im Jahr 2020 ins Leben gerufen wurde. Unterstützt werden Projekte, die Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusivität auf innovative Art miteinander verbinden. Ziel ist es, lebenswerte, ökologische und auf die individuellen Gegebenheiten vor Ort angepasste Lösungen zu schaffen. Das Neue Europäische Bauhaus lebt von Beteiligung und Gemeinschaft – es ist also auch eine Chance für jeden Einzelnen, sich aktiv in diese Art von Bauprojekten einzubringen.

Mehr zum NEB: Neues Europäisches Bauhaus: schön, nachhaltig, zusammen. - Neues Europäisches Bauhaus

Projekthaus Zukunft

An der Technischen Universität Dresden entsteht mit dem Projekthaus Zukunft ein neues Institutsgebäude, das u. a. Forschung aus den Bereichen Halbleiterentwicklung und Robotik beheimaten wird. Dem Zukunftsgedanken soll hier nicht nur im Namen, sondern auch durch neue Wege im aktuellen Planungs- und späteren Umsetzungsprozess Rechnung getragen werden.

Neuer zentraler Anlaufpunkt für den Campus der TU Dresden

Im vergangenen Jahr wurde der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs gekürt. Er überzeugt mit einer modernen, aber gleichzeitig an den Bestandscampus angepassten Architektur. Ideale Forschungsbedingungen verschmelzen mit einem übergreifenden Kommunikationsgedanken zur Sichtbarmachung der Spitzenforschung nach außen. So schafft ein von drei Seiten zugängliches Foyer mit offenem Hörsaal eine Präsenz der Forschung in den Stadtraum hinein. In den Obergeschossen sind offen gestaltete Multispace- Flächen neben extensiv begrünten zweigeschossigen Dachgärten geplant, die für die Arbeit der Wissenschaftler eine inspirierende Umwelt schaffen sollen.

Forschen, lehren, Innovationen vorantreiben – das Projekthaus Zukunft wird den Campus der TU Dresden bereichern und zukünftigen Nutzern einen lebendigen Ort für Austausch und Zusammenarbeit bieten.

Blick auf die TU Dresden von oben
Nahaufnahme einer Hand mit einem Stift in der Hand. Es wird eine Zeichnung angefertigt.

EU-Förderung über die Initiative „Neues Europäisches Bauhaus“

Das Außergewöhnliche an diesem Neubau ist die Einbindung in die Initiative Neues Europäisches Bauhauses (NEB) über den gesamten Realisierungsprozess hinweg. Es gilt, die NEB-Kriterien mit Leben zu füllen, das Gebäude nicht nur klimafreundlich und nachhaltig zu gestalten, sondern dabei schön, sozial gerecht und für alle zugänglich. Diese Prinzipien werden über den gesamten Planungs-, Bau- und Nutzungszeitraum berücksichtigt.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Gedanken der Inklusivität. Die Öffentlichkeit, insbesondere spätere Nutzergruppen, werden von Beginn an beteiligt und in den Entstehungsprozess des Gebäudes einbezogen. So bestand u. a. im vergangenen Jahr die Möglichkeit, die Arbeiten des Architektenwettbewerbs in einer Ausstellung an der TU Dresden zu begutachten und sich in öffentlichen Führungen die Zielsetzungen des NEB anhand der Wettbewerbsarbeiten erläutern zu lassen.

Wer diese Chance verpasst hat, sollte sich den 9. Juni 2026 vormerken. Zum Auftakt der Festivalwoche des Neuen Europäischen Bauhauses laden wir Sie erneut dazu ein, am Entstehungsprozess des Projekthaus Zukunft teilzuhaben.

Kunst trifft Forschung

Zehn Teilnehmende der Meisterklassen der Hochschule für Bildende Künste Dresden widmen sich im Kontext des geplanten „Projekthauses Zukunft“ intensiv dem Thema Inklusivität als künstlerischen Eingriff.

In der Veranstaltung im Zentrum für Baukultur präsentiert die Meisterklasse ihre Konzepte. Die Veranstaltung verbindet die Präsentation der künstlerischen Positionen mit einer offenen Diskussion, in der die Ansätze gemeinsam mit dem Publikum und Vertretern aus Kunst und Bau reflektiert und weitergedacht werden. Dabei wird das Projekthaus Zukunft als ein Ort verstanden, der nicht nur architektonisch, sondern auch sozial und kulturell neue Wege beschreitet.

Inhaltlich orientiert sich das Vorhaben an den Leitideen des Neuen Europäischen Bauhauses, das eine enge Verknüpfung von Wissenschaft, Technologie, Kunst und Kultur im Bereich des Bauens anstrebt. Durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure auf verschiedenen Ebenen sollen übertragbare und skalierbare Lösungen entstehen, die über den konkreten Ort hinaus wirken.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf transdisziplinären Arbeitsweisen. Künstlerische, wissenschaftliche, soziale, ökologische und ökonomische Perspektiven werden miteinander verbunden, um ganzheitliche Lösungsansätze zu entwickeln. Ziel ist es, Wissen nicht nur innerhalb von Fachdisziplinen zu generieren, sondern es in die Gesellschaft hineinzutragen und durch den Austausch mit der Öffentlichkeit weiterzuentwickeln. So entsteht ein offener Prozess, der kreative Experimente ermöglicht und nachhaltige Impulse für die Gestaltung zukünftiger Lebensräume setzt.

Nachtaufnahme der Kuppel eines alten Gebäudes. Auf der Spitze ein goldener Engel mit Trompete.

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