Drei Jahrzehnte. Milliarden an Investitionen. Tausende Projekte. 2026 feiert die Sächsische Aufbaubank (SAB) ihr 30-jähriges Bestehen und damit 30 Jahre Engagement für Sachsens Zukunft. Seit 1996 begleitet sie Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger als starke Partnerin auf dem Weg von der Idee zur Umsetzung.
Was oft abstrakt klingt, wird durch die SAB konkret spürbar. Als zentrale Bewilligungsstelle für europäische Fördermittel bringt sie Gelder genau dorthin, wo sie gebraucht werden. Über 6 Milliarden Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und rund 2,3 Milliarden Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) hat sie seit Beginn der Programme bewilligt. Hinzu kommen mehr als 760 Millionen Euro für die grenzübergreifende Zusammenarbeit mit Tschechien und Polen sowie 460 Millionen Euro aus dem Just Transition Fund (JTF) seit 2022. Diese Zahlen stehen für moderne Infrastruktur, innovative Unternehmen, neue Arbeitsplätze und Perspektiven.
Wie lebendig Europa in Sachsen wirkt, zeigt das Interreg-Projekt „ArchaeoTin“: Forschende beiderseits der Grenze bringen gemeinsam die Geschichte des Zinnbergbaus im Erzgebirge ans Licht. Gleichzeitig entstehen in Dresden mit EU-Unterstützung hochmoderne Testanlagen für Strukturprüfungen an Großflugzeugen, ein Meilenstein für Forschung und Industrie. Und dank ESF-Förderung erhalten junge Menschen über die überbetriebliche Ausbildung die Chance auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.
Zum Jubiläum blickt die SAB nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorn. Mit einem Festakt, regionalen Wirtschaftsforen und einem Tag der offenen Tür schafft sie Raum für Austausch und Begegnung.
30 Jahre SAB bedeuten 30 Jahre gelebtes Europa in Sachsen – sichtbar in Städten, Regionen und Unternehmen. Nicht irgendwo. Sondern genau hier.