Leipzig hat mit dem R42 einen neuen Knotenpunkt für die Games-Wirtschaft. In einem denkmalgeschützten Haus in der Ritterstraße entsteht eine Infrastruktur, die in dieser Form deutschlandweit selten ist. Von Coworking über Gaming- und Testing-Flächen bis hin zu Produktionsstudio und Event-Arena bietet das R42 Raum für Entwicklung, Präsentation und Community.
Damit aus Ideen marktfähige Unternehmen werden, setzt das Projekt stark auf Förderung von Gründungen. Der R42 Games Accelerator begleitet Teams aus der Games- und Medienbranche über neun Monate hinweg mit praxisnahen Formaten, individuellem Sparring und Zugängen zu relevanten Partnern. Der besondere Mehrwert: Die Start-ups arbeiten vor Ort Tür an Tür, können schnell voneinander lernen und Netzwerke direkt im Alltag aufbauen.
Die Ergebnisse aus den letzten Jahren zeigen, der Ansatz wirkt: Mehr als 50 Start-ups waren seit 2022 Teil des Programms oder sind es aktuell, dabei sind über 100 neue Jobs entstanden. Zusätzlich hat das Umfeld rund um den Accelerator dazu beigetragen, dass sich Unternehmen neu für Sachsen als Standort entschieden haben.
Finanziert wird der R42 Games Accelerator über EU-Mittel aus dem EFRE-Programm im Rahmen der Förderrichtlinie „Akzeleratoren“.
Seit 2025 können teilnehmende Start-ups zudem eine Anlauffinanzierung von bis zu 30.000 Euro nutzen. So entstehen nicht nur einzelne Projekte, sondern langfristige Strukturen.