Unterstützung, die Wege öffnet

Ausgabe 1
2026
Drei junge Menschen in einer Diskussion.
Drei junge Menschen in einer Diskussion.

Neue Chancen für junge Menschen: Die BBW-Leipzig-Gruppe unterstützt Jugendliche, die Schule oder Alltag nicht mehr bewältigen, mit stabilen Rahmenbedingungen, individueller Förderung und praxisnahen Projekten – für Motivation, Selbstvertrauen und den Weg zurück in Schule oder Beruf.

Wenn Schule zum Angstort wird, der Alltag aus dem Takt gerät oder der Weg in Ausbildung und Beruf immer weiter in die Ferne rückt, braucht es Angebote, die junge Menschen nicht verloren geben. Genau hier setzt die BBW-Leipzig-Gruppe mit mehreren Projekten an, die Stabilität vermitteln und individuelle Stärken fördern.

Ein zentrales Beispiel ist das Modellprojekt „Schule? Sicher. Anders!“, das Anfang September 2024 gestartet ist. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 an Oberschulen, die im regulären Schulbetrieb kaum noch erreicht werden und von Schulabbruch bedroht sind.  In Kooperation mit der Schule am Adler in Leipzig erhalten sie in kleinen Gruppen nicht nur Unterricht in Deutsch, Mathematik und Englisch, sondern auch eine intensive sozial- und heilpädagogische Begleitung. So entsteht ein geschützter Rahmen, in dem Ängste abgebaut und Tagesstrukturen gefestigt werden. Die Jugendlichen sollen so schrittweise wieder an den regulären Schulalltag herangeführt werden.

Auch über den schulischen Bereich hinaus schafft die BBW-Leipzig-Gruppe tragfähige Perspektiven. Seit Januar 2025 wird die Produktionsschule „Step by Step“ fortgeführt und bietet jungen Menschen zwischen 15 und 27 Jahren neue Chancen auf berufliche Orientierung. In Bereichen wie Upcycling, hauswirtschaftlichen Dienstleistungen sowie kreativer Gestaltung und Einzelhandel können sie praktische Fähigkeiten entwickeln und sich auf weitere Schritte in Richtung Ausbildung und Beschäftigung vorbereiten.

Ergänzt wird dieses Spektrum durch JuPsy*Flex, ein Angebot für junge Menschen mit psychischen Belastungen, das Familien aktiv einbezieht und die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Psychiatrie und Psychotherapie stärkt. Hinzu kommt das „Netz kleiner Werkstätten“, das seit 2002 jungen Menschen ohne Abschluss, Ausbildung oder Arbeit neue Wege eröffnet. Gemeinsam zeigen diese Angebote, wie passgenaue Förderung Ausgrenzung entgegenwirkt und echte Teilhabe ermöglicht.

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Vorhaben für Kinder mit besonderen Lern- und Lebenserschwernissen

Ein kleiner Junge beim spielen mit einer Triangel

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